Kreta Regionen und Städte
Gournia
Gourniá
Die Stadt Gourniá, auf Kreta, war von etwa 3000 bis 1100 vor Christus besiedelt. Gourniá ist die einzige vollständig freigelegte minoische Stadt, mit einer Größe von etwa 15.000 Quadratmetern. Wie die Stadt damals hieß weiß man nicht, heute heißt sie Gourniá, das bedeutet „Krüge", so hat man sie genannt, da man zahlreiche Krüge in den Ruinen der Stadt gefunden hat.
Die Stadt besteht aus vielen verwinkelten Gassen und Treppen, die noch sehr gut erhalten sind, des weiteren sehen Sie Ruinen von Wohnhäusern. Die Anordnung dieser Stadt ist ähnlich wie die bei den heutigen Bergdörfern aus Kreta. Am höchsten Punkt der Stadt befindet sich der Palast und darüber können Sie Reste der Akropolis sehen.
In den Gebäuden waren wahrscheinlich früher unten die Geschäfte und Werkstätten und oben waren die Wohnhäuser. Die Außenwände der Häuser waren gemauert und in der Regel waren immer mehrere Häuser gemeinsam um einen Innenhof angeordnet. In den Häusern wurde viel Keramik gefunden, das darauf hinwies, dass die Einwohner über einen relativ hohen Lebensstandard verfügten, der jedoch im Verhältnis zu den Palästen relativ niedrig war.
Um die Stadt Gourniá herum wurden keinerlei Ruinen von Befestigungsanlagen gefunden, was darauf hindeutet, dass die Minoer keine Feinde zu fürchten hatten. Über dem Stadtplatz stand der Palast, dieser ist jedoch lange nicht so groß und prunkvoll wie einige andere Paläste auf Kreta oder in Griechenland. Es befindet sich auch eine Schautreppe vor dem Palast, man kann darüber spekulieren ob dieser für politische Versammlungen verwendet werden kann. Für jeden Kreta Urlauber würde es sich lohen die Stadt Gourniá einmal zu besuchen. In der Stadt herrscht absolutes Rauchverbot. |
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